Glück

Blogbeitrag Glück, Mimis Wunderland

Die liebe Susanne fragte mich, ob ich denn nicht einen Blogbeitrag zum Thema Glück schreiben möchte. Klar, sagte ich und überlegte gleichzeitig, um was es sich bei meinem Blogbeitrag zum Thema Glück genau drehen könnte. Da wir kurz vor dem Jahreswechsel stehen, überlegte ich was ich mit dem Jahr 2017 mit Glück verband.

Mein Empfinden von Glück

Dieses Jahr im Mai zogen wir in unsere eigenen 4 Wände ein. Es waren wirklich anstrengende Monate der Haussanierung gewesen und wir waren einfach glücklich es geschafft zu haben. Glücklich mit dem, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt hatten, glücklich mit unserer neuen Wohnsituation, glücklich angekommen zu sein.

 

Wir machten einen langen Sommerurlaub und waren glücklich über Sonne, Strand und Meer. Auch waren wir glücklich einfach mal die Seele baumeln zu lassen und die Zeit genießen zu können.

Im Urlaub besuchte ich meinen kranken Onkel, den ich über sieben Jahre nicht gesehen hatte, im anatolischen Bereich der Türkei Sivas/Zara. Ich war glücklich ihn zu sehen. Alte Erinnerungen schwirrten durch unsere Köpfe und traurig waren wir über die Zeit, die wir uns nicht gesehen hatten. Doch ich war glücklich ihn besucht zu haben und glücklich darüber, dass er meine Kinder sehen konnte. Trotz Krankenhausatmosphäre und einem alten Mann, den meine Kinder noch nie gesehen hatten, verhielten sie sich so, als ob sie ihn schon lange kennen würden. Sie lachten mit ihm, sie küssten ihn und sagten Opa zu ihm. Ich war so stolz auf meine Kinder und wünschte in diesem Moment ein lebenslanges Glück für Beide.

Mein Onkel schaute jeden von uns lange an und wirkte zufrieden. Er sagte: „Ich bin so glücklich darüber, dass ihr hier seid. Das ich euch noch einmal alle sehen kann. Aber warum seid ihr nicht schon eher gekommen? Warum habt ihr so lange gewartet? Jetzt liege ich hier und kann nichts mehr machen. Noch nicht mal mit den Kindern spielen….. Aber ich bin glücklich euch zu sehen. Danke!“

Diese Worte trafen mich mitten ins Herz und ich hatte Gänsehaut. Ja, er hatte recht, warum sind wir nicht schon früher gekommen? Warum haben wir die Zeit nicht genutzt? Gleichzeitig war ich aber auch, wie er einfach nur glücklich ihn zu sehen und mit ihm sprechen zu können.

 

Glück und Trauer liegen so nah beieinander.

Wir verabschiedeten uns. Ca. 6 Wochen später erhielt ich von meinen Eltern, die vor Ort waren, die Nachricht, dass mein Onkel von uns gegangen ist. Ich war traurig, unendlich traurig. Meine Erinnerungen an Urlaube aus meiner Kindheit waren mit ihm gefüllt. Und nun sollte es ihn nicht mehr geben. Zeitgleich war ich aber auch glücklich. Ich fand es schon fast unheimlich, dass ich trotz der traurigen Nachricht lächeln musste. Ich war einfach glücklich bei ihm gewesen zu sein. Ihn noch einmal gesehen zu haben und ihn damit glücklich gemacht zu haben.

 

Glück und Trauer liegen so nah beieinander. Dieses Jahr zeigte mir, dass das eine das andere nicht ausschließt. Trotz aller Traurigkeit, kann man also auch glücklich sein. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Für das kommende Jahr kann ich folgendes Zitat mit auf den Weg geben:

„Suche das Glück als Leben in Freude und Lust ohne Schmerzen und Unruhe“

Epikur griechischer Philosoph des Glücks der Antike. „Denn für ihn bedeuetet Glück schon einfach: Schmerzfreiheit. Solange es uns nicht schlecht geht, wird es uns höchstwahrscheinlich gut gehen!“

Ich wünsche euch alles GLÜCK der Welt.

Eure Mimi

Hier der Link zu dem Glücksbeitrag von Susanne Buchholz auf ihrem eigenen Blog Gnomenwelt.

Einen weiteren super Artikel über Glück findet ihr auch bei frech, wild und wunderbar „Das schönste Gefühl der Welt – Glück!“ von Anja Vincentini.

 

 

Kommentare

  1. Pingback: 10 Dinge, die glücklich machen. Mit kleinen Magic Moments zum Glück

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